TheCurvyMagazine
  • Fashion
    • Look der Woche
    • Fashion-Trends
    • Shop the Magazine
    • Labels to Watch
  • Beauty
    • Pflege
    • Make-up
    • Hair
    • The Curvy Favourites
  • Liebe & Sex
    • Sex
    • Beziehung
    • Dating
    • Hochzeit
  • Lifestyle
    • Home & Travel
    • Essen & Gesundheit
    • Curvy Life
    • Female Power
  • Abos
  • Boutique
  • En
TheCurvyMagazine
TheCurvyMagazine
  • Fashion
    • Look der Woche
    • Fashion-Trends
    • Shop the Magazine
    • Labels to Watch
  • Beauty
    • Pflege
    • Make-up
    • Hair
    • The Curvy Favourites
  • Liebe & Sex
    • Sex
    • Beziehung
    • Dating
    • Hochzeit
  • Lifestyle
    • Home & Travel
    • Essen & Gesundheit
    • Curvy Life
    • Female Power
  • Abos
  • Boutique
  • En
  • Curvy Life
  • Female Power
  • Lifestyle

Der unfreiwillige Body Positivity Post: Körper sind politisch

  • Mai 11, 2023
  • 5 minute read
  • Kassandra Schneider
©Pexels: Anna Shvets

Wenn eine Frau ein Bild ihres Körpers postet, bleibt dies meist nicht lang unkommentiert. Nackte Haut bietet Projektionsfläche für Sexismus und Body Shaming. Und zeigt: Körper sind politisch!

Lange war es für weiblich gelesene Personen unvorstellbar, ihre nur leicht bekleideten Körper in den sozialen Medien zur Schau zu stellen. Erzürnte Stimmen ereiferten sich bei einem zu unausgeglichenen Stoff/Haut-Ratio sofort: Anbiedernd sei das und unseriös, ein Betteln für Komplimente, und die Urheber*innen meist sowieso Flittchen. Social Media offenbarte ganz deutlich ein Problem, das der Gesellschaft schon lange zugrunde liegt: Die Sexualisierung von (insbesondere weiblich gelesenen) Körpern. Durch die Selbstdarstellung auf digitalen Plattformen ist dieser Mechanismus noch deutlicher zutage getreten – ein freizügiger Post hat Konsequenzen. Frauen kämpfen seit Jahrzehnten hart für körperliche Selbstbestimmtheit, in und abseits der sozialen Medien. Und auch wenn es eine Illusion ist, zu glauben, hier wären große Gewinne zu verzeichnen, ist doch spürbar, dass Frauen freier mit ihren Körpern auf Plattformen wie Instagram und auch im analogen Alltag umgehen können. Allerdings gibt es einen blinden Fleck: Ein unbeschwerter Umgang mit Freizügigkeit ist nur für „normschöne“ Körper teils möglich. Für dick_fette Menschen gibt es noch weitere Hürden zu überwinden.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Jay Krakower (@jaykrakower)

Unfreiwillig aktivistisch

Wenn mehrgewichtige Personen ihre Körper auf Social Media zeigen, wird das schnell als politisches Statement verstanden – als wäre es ein radikales Zugeständnis, ein Foto von sich zu posten. Etwas, das für Millionen andere Menschen Alltag ist, wird bei dick_fetten Personen in mehr als einer Hinsicht politisiert. Dabei geht es darum, einfach nur existieren zu wollen, auf digitalen Plattformen und auch im realen Alltag stattfinden zu wollen, ohne eine bestimmte Message zu senden. Neben der Sexismus-Falle gibt es hier noch das Thema „Diet Culture“ und die engen Schönheitsideale unserer Gesellschaft, die freigelegten dick_fetten und „unkonventionellen“ Körpern sofort tausende „Mängel“ attestieren.

@dariadaria: Körper sind politisch!

Die aktivistische Influencerin und Unternehmerin Madeleine Darya Alizadeh @dariadaria griff das Thema erst kürzlich in einem Instagram-Post auf. Zuvor hatte sie einen Schnappschuss von sich in ihre Story geteilt, freudestrahlend und Aperol schlürfend saß sie in einem Bikini am Pool. Die Reaktionen: „Danke, dass du deinen Körper zeigst“, „Dank dir bin ich fine mit meinen Dellen“ und „Cellulitelove“. Hervorgehoben wird Madeleines Cellulite, ihr Körper wird kommentiert und bewertet und ihr vermeintlich harmloses Urlaubs-Posting als mutig gefeiert. Gemeint war das Foto jedoch nicht als Body-Positivity-Statement.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Madeleine Darya Alizadeh (@dariadaria)

Madeleine schreibt:

„Manchmal bin ich naiv. Weil ich mir denke, so ein Schnappschuss vom Pool, das Foto vom Körper einer Frau im Urlaub, das ist doch nicht politisch. Und dann sehe ich die Nachrichten, die Kommentare und werde eines Besseren belehrt. Und das, obwohl ich in einem Körper stecke, dessen Form und Volumen wenig bis gar nicht diskriminiert wird. Und das, obwohl ich immer noch zu jenen Normschönen zähle, zu jenen, die es nicht täglich ertragen müssen als unsportlich, faul oder nicht begehrenswert degradiert zu werden. […] Körper sind politisch. Sie schaffen Lebensrealitäten, die bevorzugen oder benachteiligen. Diskriminierung und Selbsthass sind strukturell und geschaffen. Man kann sie versuchen wegzukaufen, hart erarbeitetes Geld und Zeit investieren, so tun, als läge es einfach nur an einem selbst. Doch am Ende ist Diätkultur und die damit verbundene Realität immer da. Sie steckt in jeder Zelle unserer Existenz. Sie steckt in einem Schnappschuss, der eigentlich nichts anderes zeigt als eine glückliche Frau, die gerade Urlaub macht.“

Diese Erfahrung zeigt, wie sehr Körper die Menschen triggern. Diet Culture bezeichnet ein Wertesystem, in dem Dünnsein mit „Gut“ gleichgesetzt wird und Individuen absolute Kontrolle über das Aussehen ihrer Körper zugeschrieben wird. Dieser Mechanismus bringt uns dazu, das eigene Aussehen sowie die Optik anderer nach strengsten Maßstäben zu beurteilen – vor allem Frauen leiden darunter, denn ihrem Aussehen wird ein erhöhter Stellenwert zugeschrieben. Wegen dieses Sexismus, der sich aus den patriarchalen Gesellschaftsstrukturen nährt, sind es im Fall von Madeleine vor allem Frauen, die körperbewertende Kommentare hinterlassen. Das Aufwachsen in einem von Schlankheit besessenen Klima hat uns jahrelang gelehrt, unsere Körper zu hassen. Wir sind hart zu uns selbst – und manchmal leider auch zu anderen. Eine Userin benennt das Problem unter @dariadaria’s Post: „Mich nervt es auch so sehr, dass ich alle Dellen (insbesondere an schlanken Frauen) als beruhigend wahrnehme.“ Es sind einfach Körper, und trotzdem sind sie Projektionsfläche für so vieles – vor allem die Unsicherheit der meisten Frauen mit ihren eigenen Körpern. Diese Validierung über andere, die auch nicht „perfekt“ sind, zeigt ein perfides Verhältnis auf. Einerseits ist das durchaus narzisstisch und somit moralisch verwerflich: Uns geht es nur gut, wenn andere runtergemacht werden. Gleichzeitig trägt ja aber genau das dazu bei, uns nicht wie Aliens mit unserem Aussehen zu fühlen sondern jegliche Körper zu normalisieren. Wie also mit diesem Dualismus umgehen?

Die Körper anderer gehören nicht kommentiert

Eine weitere Userin schreibt: „Mir ist das auch aufgefallen und ja ich habe mich auch über das unretuschierte Foto gefreut. ABER: ich würde das nie kommentieren wenn die Person das nicht explizit selbst zum Beispiel in ihrer Caption thematisiert. Denn selbst wenn die Nachrichten eine positive Intention haben kann das sehr verletzend sein, verunsichern oder triggern. Ungefragt gehören die Körper anderer Menschen nicht kommentiert.“ Auch hier geht es um eine Art von Consent. Es gilt Folgendes abzuchecken: Handelt es sich eindeutig um einen Post, der Sachverhalte kritisiert? Wenn nicht, dann einfach mal unkommentiert lassen! Natürlich ist es in unserer oberflächlichen Gesellschaft mit ihren strengen Normen mutig, und klar hilft es uns, mehr „normale“ Körper mit all ihren vermeidlichen „Makeln“ zu sehen – deshalb ist trotzdem nicht jegliches Body-Pic ein aktivistisches Statement, sondern darf einfach als das betrachtet werden, was es ist: ein hübsches Bild.

Related Topics
  • Aktivismus
  • Diet Culture
Voriger Artikel
  • Fashion
  • Hochzeit
  • Liebe & Sex

Happy Hochzeit: 10 Plus Size Brautkleider zum kleinen Preis

  • Mai 10, 2023
  • Valerie Lea Specht
Weiterlesen
Nächster Artikel
  • Fashion
  • Look der Woche

Mode für große Größen: Look der Woche von Lena Denise Krüger alias @lenadenisee

  • Mai 14, 2023
  • Kassandra Schneider
Weiterlesen
Das könnte dir auch gefallen
Foto: The Ritz-Carlton, Vienna_Christmas Suite (c) The Ritz-Carlton, Vienna
Weiterlesen
  • Lifestyle

Drei Städte, drei Wintermärchen: In diesen Suiten weihnachtet es sehr

  • November 22, 2025
  • Elke Habekost
Weihnachts-Magie im Wangerland Resort (Foto: Müller Touristik)
Weiterlesen
  • Home & Travel
  • Lifestyle

Bei der Wangerland X-Mas-Party von „Müller-Touristik“ wartet der Winterzauber

  • November 20, 2025
  • Elke Habekost
(Fotos: Basti Sevastos, Stage Entertainment/Morris MacMatzen, Jens Ochmann)
Weiterlesen
  • Lifestyle

Magische Musical-Momente für jede Stimmung

  • November 16, 2025
  • Elke Habekost
Foto: Pexels
Weiterlesen
  • Home & Travel
  • Lifestyle

Lesen, Reisen, Loslassen: Warum „Readaways“ der schönste Trend des Jahres sind

  • Oktober 30, 2025
  • Elke Habekost
Foto: Pexels
Weiterlesen
  • Editor's Choice
  • Lifestyle

Herbst-Highlights: Cozy, stylish, unerschrocken

  • Oktober 8, 2025
  • Elke Habekost
Im FlixTrain auf dem Weg zum Reeperbahn Festival wurde fleißig gefeiert (Foto: Jim Kroft)
Weiterlesen
  • Lifestyle

FlixTrain goes Reeperbahn Festival – die wohl coolste Fahrt des Jahres

  • September 17, 2025
  • Elke Habekost
Foto: PR
Weiterlesen
  • Curvy Life
  • Lifestyle

Entlastung bei Lip- und Lymphödem: Diese medizinischen Geräte helfen

  • September 4, 2025
  • Elke Habekost
Halloween Interior mit gemütlichem Wohnzimmer: Vor einem weißen Kamin mit Spinnweben, Kürbissen und Fledermaus-Deko liegt ein Ruggable-Teppich mit grafischen Kürbis-Motiven in Orange, Schwarz und Grau. Helle Sessel mit Kissen und natürliche Deko-Elemente schaffen eine warme, herbstliche Stimmung.
Weiterlesen
  • Home & Travel
  • Lifestyle

Halloween-Vibes für zu Hause: So wird’s magisch!

  • September 2, 2025
  • Mabel Neumann
Top 5 Posts
  • Foto: PR
    Warum das Novotel Münster City perfekt für ein festliches Weekend-Getaway ist
    • Dezember 5, 2025
  • Foto: The Ritz-Carlton, Vienna_Christmas Suite (c) The Ritz-Carlton, Vienna
    Drei Städte, drei Wintermärchen: In diesen Suiten weihnachtet es sehr
    • November 22, 2025
  • Weihnachts-Magie im Wangerland Resort (Foto: Müller Touristik)
    Bei der Wangerland X-Mas-Party von „Müller-Touristik“ wartet der Winterzauber
    • November 20, 2025
  • (Fotos: Basti Sevastos, Stage Entertainment/Morris MacMatzen, Jens Ochmann)
    Magische Musical-Momente für jede Stimmung
    • November 16, 2025
  • Aufmacherbild Thermage - Frau mit tollem Glow
    Thermage: Hautstraffung ohne Skalpell
    • November 11, 2025

Melde Dich für unseren Newsletter an

Keine News und Trends mehr verpassen!

Facebook 0 Likes
Twitter 105 Followers
Instagram 40K Followers

THE CURVY MAGAZINE

the Curvy Magazine ist ein Online und Print-Modemagazin für kurvige Frauen, das ein positives Lebensgefühl vermittelt. Neben Mode werden auch Beauty und Lifestyle-Themen hochwertig und überraschend in Szene gesetzt.
  • Kontakt
  • WIDERRUF
  • AGBS
  • Impressum
  • Datenschutz

Gib dein Suchwort ein und drücke Enter.

This website uses cookies to ensure you get the best experience on our website. Learn more!
Cookie settingsGot it!
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN