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Alle Körper im Blick

  • September 17, 2021
  • 6 minute read
  • Carina Eckl

„Alle Körper im Blick“ setzt sich für körperlich diverse Besetzung im Film und auf der Bühne ein. Wir haben mit den Initiatorinnen Andrea Schneider und Monika Oschek über den Schauspielberuf und Diversität gesprochen.

Die Initiative „Alle Körper im Blick“ der Schauspielerinnen Andrea Schneider und Monika Oschek lenkt den Fokus darauf, dass Menschen mit Behinderung sowie ältere oder mehrgewichtige Menschen in der Film- und Theaterlandschaft unterrepräsentiert sind.

Körperliche Diskriminierung in der Filmbranche

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The Curvy Magazine: Wie kamt ihr auf die Idee für die Initiative?

Alle Körper im Blick: „Es gibt Online-Datenbanken und Plattformen auf denen sich Schauspieler*innen mit Fotos und Videos präsentieren können. Dort können sie auch ihre Maße und ihre Statur/ ihren Körperbau auswählen, z.B. sportlich, schlank oder weiblich. 2020 wurden Schauspielerinnen (nur Frauen) von einer dieser Plattformen per E-Mail darauf hingewiesen, dass die Körper Kategorie “weiblich” abgeschafft und gegen “durchschnittlich” ersetzt werden sollte. Sowohl der Begriff  “durchschnittlich”, als auch die Begründung dieser Änderung, waren sehr unglücklich gewählt. Laut dieser Plattform seien unter dem Begriff “weiblich” sowohl dünne, als auch dicke Körper auffindbar. Ergo sei der Begriff “weiblich” irreführend und müsse geändert werden.

Daraufhin trat die Schauspielerin Monika Oschek in Kontakt mit den Plattformbetreiber*innen, kam mit Kolleg*innen ins Gespräch und initiierte die Kampagne #allekoerperimfilm, wie sie zu Beginn hieß. Nach einem Stammtisch des Bundesverbands Schauspiel (BFFS) stieß Andrea Schneider hinzu. Kurze Zeit später starteten die beiden eine Umfrage zum Thema “körperliche Diskriminierung in der Film-/ Fernseh- und Synchronbranche” unter den BFFS-Mitgliedern mit einer erstaunlich hohen Resonanz. Seitdem ist die Initiative #allekoerperimblick auf Instagram, Twitter und Facebook zu finden. Dort werden regelmäßig diverse Formate vorgestellt, anonymisierte Erfahrungsberichte geteilt und Interviews mit Expert*innen der Branche zu körperlicher Diversität gepostet.“

Was wollt ihr mit der Initiative erreichen?

„Wir wollen alle Körper ins Blickfeld rücken. Wir möchten eine körperliche Diversität in der Medienbranche etablieren und Denkmuster verändern. Beispiel: Nicht nur ein schlanker Körper ist ein fitter Körper. In einer Gesellschaft, in der wir regelmäßig zu Toleranz und Mitmenschlichkeit aufrufen, können wir doch nicht gleichzeitig Bodyshaming tolerieren. Im Barock waren ganz andere Körperformen als heute das Idealbild und erstrebenswert. Natürlich gibt es bereits erste Tendenzen in diese Richtung, dennoch ist die Thematik noch nicht an jede Stelle durchgedrungen.“

Frauen im Schauspielberuf

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Mit welchen Situationen werden Frauen im Schauspielberuf zum Beispiel konfrontiert?

Bodyshaming, Altersdiskriminierung, Sexualisierung des Körpers, eine ungleiche Bewertung und unterschiedliche Ansprüche an die Körper von Männern und Frauen. Diese passieren von Seiten des Kostüm-Departments, Kamera, Regie, Redaktionen, Agent*innen und Caster*innen. Als Beispiele, hier ein paar Zitate aus unserer Umfrage: 

“Es wird regelmäßig versucht mich, dicke Schauspielerin, bei Drehs in zu enge Kleidung zu stecken, damit der ‚Humorfaktor‘ höher ist.” – Schauspielerin

“Nachdem ich bereits die mündliche Zusage für die Hauptrolle in einer neuen Serie bekommen hatte, erfuhr ich von meiner Schwangerschaft. Als die Produktionsfirma das erfuhr, wurde ich umbesetzt. Schwangere Menschen nicht zu besetzen ist schlichtweg inakzeptabel. Wie kann eine Umbesetzung auf Grund von Schwangerschaft heutzutage noch gerechtfertigt werden?” – Schauspielerin

“Ich habe immer mal wieder keine Haare. Als Frau bist du ohne Haare krank und als Mann bist du ein cooler Held.” – Schauspielerin

“Mir wird immer wieder gesagt, ich solle abnehmen, trotz Normalgewicht. Ausschließlich von Männern,  z.B. Regisseuren. Essstörungen und Selbstmordgedanken sind die Folge, da ich Angst habe ‚pummelig‘ zu werden und dadurch weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt habe.” – Schauspielerin

„Oft gab es Unsicherheiten, wie man mich anziehen soll, damit es nicht ‚unvorteilhaft‘ aussieht. Es wurde versucht, meine Brüste wegzuschnallen, damit diese weniger ‚massig‘ aussehen. […] Frauen können nicht einfach einen Körper haben. Wenn er von der Norm abweicht, braucht es dafür eine Begründung.” – Schauspielerin

“Ich bin zwar erst 12, aber als wir uns über die Schule zu einem Casting anmelden konnten und ich mit Freund*innen dann dort war, haben sie gesagt, dass wir zu dick wären.”  – 12-jähriges Mädchen via Email an „Alle Körper im Blick“ 

Wie könnte die Gesellschaft/Politik gegen Bodyshaming im Schauspielberuf vorgehen?

„Was viele Menschen nicht kennen, ist das Antidiskriminierungsgesetz. Dort wurde die körperliche Diskriminierung aber nicht aufgenommen. Ebenso könnte dem Vorbild Hollywoods folgend der “Inclusion Rider” um körperliche Diversität vervollständigt und grundsätzlich angewendet werden. Dies ist eine Zusatzklausel für Verträge, die eine 50%ige Diversität in der Besetzung und innerhalb der Crew regelt. Lässt ein*e Filmschaffende*r diese Klausel in den Vertrag aufnehmen und sie wird nicht eingehalten, kann legal und ohne Strafe vom Vertrag zurückgetreten werden.

Wir brauchen mehr Aufklärungsarbeit zu körperlicher Diskriminierung, z.B. an Schulen. Mehrgewicht hat nicht automatisch etwas mit einer ungesunden Lebensweise zu tun. Außerdem hat die MaLiSa-Stiftung (von der Schauspielerin Maria Furtwängler und ihrer Tochter Elisabeth ins Leben gerufen) bereits wunderbare Vorarbeit geleistet und belegt, dass Kinder vor allem mit sexualisierten und unrealistischen weiblichen Körpern konfrontiert werden. Doch wo bleiben die Konsequenzen? Hier müssen die Sender und Redaktionen aktiv werden. Schließlich gibt es einen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV). Dementsprechend muss auch das Kinderprogramm diverser gestaltet werden.“

Buntere Filmlandschaft

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Was wünscht ihr euch für euch selbst, wie mit euch in eurem Beruf umgegangen wird?

„Vor allem mit Respekt und Empathie. Wir wünschen uns, dass die Unterschiede in Bezug auf die körperliche Vielfalt nicht als Manko angesehen werden, sondern als Bonus und als Chance unsere Medienlandschaft bunter zu gestalten. Und wir wünschen uns eine Sensibilität im Umgang miteinander. Ein dünner Körper ist nicht gleich magersüchtig. Und ein mehrgewichtiger Mensch ist nicht unbedingt unsportlich. Frauen mit kurzen oder keinen Haaren, leiden nicht automatisch an einer Krankheit, sind unweiblich oder unsexy. Hier hilft Mut zum Nachfragen, anstatt zu vorurteilen. Und vor allem wünschen wir uns: mehr Fantasie. Wir möchten unterschiedliche Typen sehen, nicht immer die gleichen. Eben alle Körper.“

Habt ihr Tipps, wie man mit Sexismus und Bodyshaming umgehen kann?

„Das Schwierigste und zugleich Effektivste ist wohl, es offen anzusprechen. Entweder man stößt auf Unverständnis oder überraschendes Verständnis. Uns ging das mit unserer Kampagne häufiger so. Menschen, die erst durch unsere Initiative erkannten, wie häufig sie körperlicher Diskriminierung ausgesetzt sind und dass es erschreckenderweise salonfähig ist, Bodyshaming zu betreiben. Viele hatten sich damit abgefunden, denn es gehöre zu unserer Branche ja dazu.

Ebenso müssen Anlaufstellen geschaffen werden, sei es in Form von Ansprechpartner*innen, oder Vertrauensstellen, wie z.B. die Themis des BFFS. Ebenso hilfreich ist es, sich Verbündete zu suchen und um Hilfe zu bitten. Wenn ich beispielsweise am Set körperliche Diskriminierung erfahre, kann ich eine*n Kolleg*in bitten mich zu einem Gespräch zu begleiten. An Filmsets gibt es bereits häufiger Sexismusbeauftragte, diese Stellen können um den Bereich der körperlichen, ehtischen und sexuellen Diskriminierung erweitert werden und sollten grundsätzlich von Produktionsfirmen gestellt bzw. beauftragt werden. Denn am Ende ist es doch die Kommunikation, die zum einen manchmal das Schwierigste, aber auch beste Mittel zu einem guten Miteinander ist.“

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