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Fashion and Feminism: Mode als Ausdruck von Solidarität

  • Dezember 15, 2019
  • 6 minute read
  • Claire Weiss
© Designed by Freepik

Wie sieht feministische Mode heute aus?

Man könnte meinen, Feminismus gehöre der Vergangenheit an, schließlich sind wir doch mittlerweile gleichberechtigt oder nicht? Mädchen können zur Schule gehen, studieren und eine Karriere anstreben. Wir haben das Wahlrecht, können einen Reisepass beantragen oder ein Konto eröffnen, ohne vorher unseren Mann oder Vater um Erlaubnis zu bitten. Sogar im Grundgesetz steht es geschrieben:

„Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 3 

Und trotzdem gilt diese Gleichheit oft nur auf dem Papier. Frauen verdienen durchschnittlich 21% weniger als Männer und noch immer ist es für eine Frau schwieriger in Führungspositionen aufzusteigen. Schwangerschaftsabbrüche sind in Deutschland noch immer nicht legal, sondern nur straffrei. Rasierer und Kosmetikprodukte für Männer sind billiger, als das weibliche Äquivalent in Pink. Sexismus ist oft Teil unseres Alltags, nicht selten wird man als Frau nur aufgrund des Aussehens nicht ernst genommen. Und auch das weibliche Schönheitsideal ist immer noch unrealistisch dünn, was auf Frauen einen immensen Druck ausübt.

Lange Zeit wollte man sich nicht mit Feminismus und den damit verbundenen Klischees identifizieren: Feministinnen hatten den Ruf von Männerhassern, die sich nie rasieren und BHs verbrennen. Doch seit einigen Jahren gibt es einen neuen Trend. Plötzlich ist es cool, sich Feministin zu nennen. Vielleicht ist das der Beginn einer vierten Welle des Femnismus? Sogar Größen, wie Beyoncé oder Emma Watson setzen sich öffentlich für mehr Frauenrechte ein. Und dieser Trend wurde auch in der Mode aufgegriffen.

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Our muse Jennifer Lawrence is still maintaining her cool and relaxed allure ‎in her new campaign for Dior, while rocking the emblematic 'We Should All Be Feminists' T-shirt and the revamped studded 'Diorama' bag by ‎#MariaGraziaChiuri. © @BrigitteLacombe

A post shared by Dior Official (@dior) on Mar 30, 2017 at 5:48am PDT

Feministische Sprüche zieren spätestens seit Maria Grazia Chiuris F/S Kollektion 2017 für Dior unsere Shirts. Inspiriert von einem Essay der Autorin Chimamanda Ngozi Adichie, designte sie die bekannten Statement-Shirts mit dem Aufdruck „We should all be Feminists“. Für alle, die sich das 620€ Baumwollshirt nicht leisten können, gibt es zahlreiche Alternativen: Fast Fashion Riesen, wie H&M, Forever 21 und viele mehr bieten T-Shirts und Pullis mit Sprüchen wie „Smash the Partiarchy“ oder „The Future is Female“.

Dieser neue Trend macht Feminismus wieder populär, er regt dazu an, darüber zu reden und macht Feminismus wieder zu einem Thema unseres Alltags. Die Shirts mit ihren feministischen Statements geben ein Gefühl von Empowerment, Zugehörigkeit und Solidarität – so muss es sich damals als Suffragette gefühlt haben, eine Schärpe in den typischen Farben Grün, Weiß und Violett zu tragen. Doch diese Loyalität ist lediglich eine passive, denn einzig und alleine das Tragen eines feministischen Shirts wird nichts an den gegenwärtigen Zuständen ändern. Doch vielleicht regt es auch dazu an, sich aktiv für die Frauenbewegung einzusetzen?

https://www.instagram.com/p/B2K-7fAAMag/

Die günstigen Shirts bilden aber nur scheinbar eine gute Alternative zu Dior, denn so, wie das bei Fast Fashion leider immer ist, muss jemand den Preis für die billige Kleidung zahlen. Und das ist nicht der Endkonsument, sondern die Näherinnen in Bangladesch, China und Indien, die unsere Kleidung produzieren. Ihr Lohnt beträgt etwa 60€ monatlich, was 17 Cent pro Stunde entspricht, außerdem sind sie gefährlichen Arbeitsbedingungen und gesundheitsschädlichen Chemikalien ausgesetzt. Ist das nicht ironisch? Dass wir feministische Statements auf unseren Shirts tragen, die Frauen stark machen sollen und damit gleichzeitig Frauen ausbeuten?

Wie schon gesagt: Feminismus ist gerade ein Trend. Ein Trend, auf den auch die großen Brands aufgesprungen sind. Kapitalistische Unternehmen nutzen den Feminismus, um damit Umsatz zu machen. Sich nach außen hin feministisch zu zeigen, ist pure Heuchelei, man könnte es Fem-Washing nennen, denn das Geld, was durch den Verkauf feministischer Shirts gemacht wird, fließt direkt in die Taschen dieser Unternehmen und wird nicht etwa genutzt, um die Frauenbewegung voranzutreiben.

https://www.instagram.com/p/Buv_2yTD1Ik/

Anstatt also Fast Fashion Brands unser Geld zu geben, sollten wir überlegen, ob wir das wirklich unterstützen wollen. Am Ende des Artikels haben wir dir einige Alternativen verlinkt: Fashion Labels, die nachhaltig produzieren und sich damit für die Umwelt und für Frauenrechte einsetzen. Inan Işik beispielsweise verwendet nur nachhaltige Materialien, legt Wert auf faire Arbeitsbedingungen und arbeitet ausschließlich mit weiblich geführten Unternehmen. Und nicht nur das! Die Artikel ihrer ersten Kollektion benannte sie auch noch nach starken Frauen, wie Betty Friedan oder Rosa Parks. Das ist echte Woman Power! Die Zukunft kann nur dann weiblich sein, wenn Unternehmen, wie das von Inan Işik unterstützt werden.

Doch nicht nur Shirts mit feministischen Slogans können für ein Gefühl von Solidarität sorgen, das schafften auch die rund 60 000 pinken Strickmützen auf der Frauenrechtsdemonstration in Washington im Januar 2017. Einen Tag nach der Amtseinführung von Präsident Donald Trump marschierten etwa eine halbe Millionen Menschen für Frauenrechte. Die pinken Pussyhats sind eine Anspielung auf Trumps vulgären und sexistischen Kommentar „Grab them by the pussy“ und gleichzeitig ein Wortspiel mit Pussycat (engl. Miezekätzchen), denn die Mützen haben kleine, spitze Öhrchen. Die beiden Erfinderinnen des Pussyhats, Jayna Zweiman und Krista Suh, luden online ein ganz simples Strickmuster hoch, sodass jeder seine eigene Mütze anfertigen konnte. Das riesige rosafarbene Meer an Mützen setzte bei der Demonstration ein deutliches Zeichen für Frauenrechte.

https://www.instagram.com/p/BPjLHTzBrlu/

Auch bei der 75. Golden Globe Verleihung 2018 drückten Frauen ihren Zusammenhalt durch ihre Kleidung aus. Kurze Zeit vorher, im Oktober 2017 war der Weinstein-Skandal Publik geworden, bei dem mehrere Frauen den Filmproduzenten Harvey Weinstein der Vergewaltigung, sexueller Nötigung oder Belästigung beschuldigten. Schauspielerin Alyssa Milano rief auf Twitter dazu auf, unter dem Hashtag #metoo, auf das Ausmaß des Problems aufmerksam zu machen. Immer mehr Stimmen wurden laut, immer mehr Menschen trauten sich ihre Geschichte zu erzählen. Die #metoo-Bewegung ging viral und schlug riesige Wellen. Es wurde deutlich, wie viele Menschen Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen oder sexueller Belästigung gemacht haben. Millionen von Menschen – Frauen und Männer – teilten den Hashtag auf sozialen Medien. So viele, dass man plötzlich nicht mehr wegschauen konnte.

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Golden Globe #2018 @motion__pic #motion__pic #picoftheday #love #movies #tv #tvshows #winner #awards #goldenglobe2018 #follow #follower #followers #follow4follow #followforfollow #like #like4like #likeforlike #instagood #instagram #actors #actresses #fun #funny #bestoftheday #comment #moviepic

A post shared by moviesparadiso (@moviesparadiso) on Jan 9, 2018 at 10:28am PST

Bei den Golden Globe Awards im Januar des folgenden Jahres beschlossen über 300 Frauen aus der Filmbranche, sich zusammen zu schließen und ein Zeichen zu setzen. Sie gründeten die Organisation Time’s up, mit dem Ziel, Frauen, die unter sexueller Belästigung leiden, zu unterstützen. Die Gründerinnen riefen dazu auf, bei den Golden Globe Verleihungen 2018 schwarz zu tragen. Bei dem Red Carpet Event stehen normalerweise Selbstinszenierung, schöne Kleider und Glamour im Vordergrund. Doch dieses Mal ging es darum, ein Statement zu setzen. Für Solidarität mit den Opfern und gegen sexuelle Belästigung. Fast alle Gäste des Events zogen mit und zeigten sich auf dem roten Teppich in schwarz – nur wenige (darunter Ex GNTM-Kandidatin Barbara Meier) entschieden sich dagegen. Auch viele Männer bewiesen Solidarität, indem sie nicht nur Schwarz trugen, sondern auch einen „Time’s up“ Pin am Revers.

„Dies ist ein Moment der Solidarität, kein Mode-Moment. Seit Jahren verkaufen wir diese Award-Shows als Frauen, mit unseren Kleidern und Farben, unseren schönen Gesichtern und unserem Glamour. Diesmal kann die Branche nicht erwarten, dass wir auf den roten Teppich gehen und herumwirbeln. Darum geht es in diesem Moment nicht.“

Eva Longoria, Mitbegründerin von Time’s up

Wie man an diesen drei Beispielen sieht, reflektiert die Mode also nicht nur Veränderungen in der Gesellschaft, sondern ist dabei ganz ausschlaggebend. Mode kann ein Gefühl von Zusammenhalt und Zugehörigkeit vermitteln, sie kann uns Kraft geben, uns für unsere Rechte einzusetzen.

Hier sind unsere liebsten, feministischen und nachhaltigen Teile:

  • Inan Isik Rosa Dress
    Inan Isik Rosa Dress
    €269.00
  • Inan Isik Betty Blazer
    Inan Isik Betty Blazer
    €269.00
  • The Female Company Shirt
    The Female Company Shirt
    €35.00
  • Dior T-SHIRT AUS BAUMWOLLE UND LEINEN
    Dior T-SHIRT AUS BAUMWOLLE UND LEINEN
    €620.00
  • The Spark Company We Should All Be Feminists
    The Spark Company We Should All Be Feminists
    €23.00
  • The Spark Company Feminist T-Shirt Fundamental Rights
    The Spark Company Feminist T-Shirt Fundamental Rights
    €23.00
  • The Spark Company Feminist T Shirt
    The Spark Company Feminist T Shirt
    €23.00
  • Bauchfrauen T-Shirt Pizza
    Bauchfrauen T-Shirt Pizza
    €40.00
  • CHNGE Feminist Shirt
    CHNGE Feminist Shirt
    €31.00
  • CHNGE Somebodies Shirt
    CHNGE Somebodies Shirt
    €31.00
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