Gen Z treibt den Trend zu Auszeiten im Grünen voran – und macht Airbnb zur bevorzugten Plattform für Hütten am See, Chalets in den Bergen und versteckte Rückzugsorte fernab des Alltags.
Raus aus der Stadt, rein in die Natur: Für immer mehr Deutsche bedeutet Urlaub heute nicht mehr Sightseeing zwischen Menschenmengen, sondern Ruhe am See, Spaziergänge durch Wälder und Auszeiten in den Bergen. Von diesem Wandel profitiert vor allem Airbnb. Die Plattform hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Anlaufstellen für naturnahe Unterkünfte entwickelt und erlebt derzeit einen regelrechten Boom bei Reisen ins Grüne.
Gen Z entdeckt das Landleben
Besonders auffällig: Naturreisen sind aktuell der am schnellsten wachsende Reisetrend auf Airbnb in Deutschland. Fast zwei Drittel aller von deutschen Gästen über Airbnb gebuchten Inlandsübernachtungen fanden 2025 außerhalb von Städten statt. Gleichzeitig stiegen die Suchanfragen nach Naturreisen innerhalb Deutschlands zwischen 2023 und 2025 um 35 Prozent. Zu den beliebtesten Regionen zählen dabei die Eifel, das Allgäu, die Mosel, Oberbayern, Niederbayern und der Schwarzwald.
Angetrieben wird der Trend vor allem von der Generation Z. Während das Interesse an Naturreisen insgesamt wächst, hat sich die Nachfrage der jungen Generation besonders dynamisch entwickelt. Die Suchanfragen nach Natururlauben auf Airbnb nahmen bei den 18- bis 29-Jährigen innerhalb von zwei Jahren um 75 Prozent zu – mehr als doppelt so stark wie im deutschen Durchschnitt.
Hütten, Tiny Houses oder Chalets: Hier kommt jeder auf seine Kosten
Der Grund dafür liegt auf der Hand: Alltag, Social Media und ständige Erreichbarkeit sorgen für Stress. 85 Prozent der Gen Z geben an, dass ihr Bedürfnis nach Ruhe und Erholung in der Natur durch die Belastungen des Alltags gewachsen ist. Entsprechend planen sieben von zehn jungen Deutschen im Jahr 2026 ein bis drei Kurztrips in naturnahe Regionen.
Statt Großstadthotels stehen heute Hütten am Waldrand, Tiny Houses oder Chalets auf der Wunschliste. Wandern, Schwimmen, Fotografieren und einfach einmal abschalten gehören zu den beliebtesten Aktivitäten.
Airbnb bietet die passende Kulisse
Für diesen Reisetrend scheint Airbnb perfekt aufgestellt zu sein. In ländlichen Regionen Deutschlands gibt es mittlerweile mehr als fünfmal so viele Airbnb-Unterkünfte wie in den drei größten Städten Berlin, Hamburg und München zusammen. Fast zwei Drittel aller Unterkünfte, die 2025 mindestens einmal gebucht wurden, lagen in ländlichen Gebieten. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach besonders außergewöhnlichen Unterkünften. Die Buchungen von Hütten und Baumhäusern sind zwischen 2023 und 2025 jeweils um fast zwei Drittel gestiegen.
Wer auf Airbnb nach einer Auszeit sucht, findet inzwischen eine beeindruckende Auswahl: vom nachhaltigen Holzhaus mitten im Schwarzwald über Design-Chalets mit Seeblick bis hin zu Tiny Houses auf blühenden Wildblumenwiesen. Zu den besonders naturnahen Unterkünften in Deutschland zählen etwa das nachhaltige Holzhaus in Alpirsbach, die Blockhütte am Meer in Lubmin, das Tiny House Wildblumenwiese in Rheinland-Pfalz oder die Feldkoje auf Fehmarn.
Naturreisen stärken auch die Region
Vom Boom profitieren nicht nur Reisende, sondern auch die ländlichen Regionen selbst. Ein typischer Gastgeber auf Airbnb verdient durch die Vermietung seiner Unterkunft durchschnittlich rund 4.300 Euro zusätzlich pro Jahr. Gleichzeitig geben Besucher der beliebtesten ländlichen Reiseziele vor Ort etwa 100 Euro pro Tag aus und unterstützen damit Restaurants, Cafés, Geschäfte und Freizeitangebote. Mehr als 60 Prozent der deutschen Naturreisenden haben zudem das Gefühl, mit ihren Reisen die besuchten Regionen aktiv zu unterstützen.
Ein Schritt in die Zukunft des Landes
Um den ländlichen Tourismus weiter zu fördern, haben Airbnb und der Deutsche Tourismusverband für 2026 den mit einer Million Euro ausgestatteten Fonds „NaturMomente – Zukunftsfonds Ländlicher Tourismus“ ins Leben gerufen. Gefördert werden Projekte, die innovative Ideen für naturverbundenen Tourismus entwickeln und die wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Regionen stärken. Einzelne Vorhaben können dabei Zuschüsse von bis zu 100.000 Euro erhalten.
Fest steht: Die Sehnsucht nach Natur, Entschleunigung und authentischen Erlebnissen wächst. Airbnb hat diesen Trend früh erkannt und bietet genau die Unterkünfte, die viele Reisende heute suchen. Ob Tiny House am See, Hütte im Wald oder Bauernhof mit Design-Anspruch – die Natur wird zum neuen Luxus, und Airbnb zur Plattform, auf der sich dieser Wunsch besonders einfach verwirklichen lässt.








