Was sich verändert hat – und was Jockey bis heute treu bleibt.
Seit 150 Jahren begleitet Jockey Menschen mit einer Idee, die erstaunlich zeitlos geblieben ist: Unterwäsche soll gut sitzen, Bewegungsfreiheit geben und sich den Bedürfnissen ihrer Träger anpassen. Was sich verändert hat, sind Materialien, Schnitte, Technologien und die Ansprüche an Komfort. Zum Jubiläum blickt die Marke deshalb nicht nur zurück, sondern zeigt auch, wie historische Designs heute weiterentwickelt werden. In Hamburg wurde diese Geschichte am Wochenende (26. und 27. September 2026) sogar spektakulär sichtbar: mit einem vertikalen Catwalk an der Fassade der GALERIA Mönckebergstraße. Martin Siegenthaler, Sales Director Europe bei Jockey, erklärt, was sich in 150 Jahren verändert hat und was bis heute geblieben ist.
Jubiläum mit Höhenwirkung
Zum 150. Jubiläum ließ Jockey seine Geschichte in Hamburg mit einem vertikalen Catwalk an der Fassade der GALERIA Mönckebergstraße Revue passieren. In neun Akten erzählte die Inszenierung die Geschichte der Marke von den Anfängen 1876 bis zu aktuellen Innovationen. Martin Siegenthaler, Sales Director Europe bei Jockey, ordnet die Entwicklung ein: „Die grundlegende Erwartung ist bemerkenswert konstant geblieben: Unterwäsche soll sich angenehm anfühlen, Halt geben und Bewegungsfreiheit ermöglichen“. Gleichzeitig seien die Ansprüche vielfältiger geworden. „Heute erwarten Verbraucher mehr von der Passform – davon, wie sich ein Stoff anfühlt und bewegt, bis hin zu Stretch, Halt, Atmungsaktivität und dazu, wie natürlich ein Kleidungsstück im Alltag funktioniert“. Fortschritte bei Materialien und Produktentwicklung eröffneten heute mehr Möglichkeiten, diesen Erwartungen gerecht zu werden. Genau diese Entwicklung griff auch die Jubiläumsshow auf – von Klassikern wie „Union Suit“ und „Y-Front Brief“ bis zu „Jockey for her“, der „Jockey 1876 Collection“ und der „VentraCool Air Collection“ – und machte sie sichtbar.

Passform ist mehr als eine Größe
Guter Sitz lässt sich bei Jockey nicht allein über eine Konfektionsgröße definieren. Das aktuelle Sortiment reicht bei Damenunterwäsche je nach Modell von XS bis 3XL, bei Herrenunterwäsche von S bis 6XL; einzelne Herrenmodelle sind zusätzlich in numerischen Größen bis 60 erhältlich. „Unsere Design- und Produktteams schauen weit über eine einzelne Größenangabe hinaus“, sagt Martin Siegenthaler. „Die Passform wird von Proportionen, Bewegung, Halt, Stretch und davon beeinflusst, wie sich ein Kleidungsstück im Laufe des Tages anfühlt, deshalb müssen diese Elemente zusammenspielen“. Entscheidend ist also nicht nur, welche Größe auf dem Etikett steht, sondern wie das Modell am Körper funktioniert. „Das Ziel ist, Passform, Materialien und Verarbeitung immer weiter zu verfeinern, um für unterschiedliche Körper und Bedürfnisse verlässlichen Komfort zu bieten“.

Klassiker neu gedacht
Mit der „Jockey 1876 Collection“ greift die Marke Entwürfe und Details aus dem eigenen Archiv auf. „Wir bewahren, was das ursprüngliche Design wiedererkennbar macht, und aktualisieren die Elemente, die für heutige Verbraucher anders funktionieren müssen“, erklärt Martin Siegenthaler. Historische Silhouetten werden dafür mit modernen Materialien und verfeinerten Passformen kombiniert. Dass Jockey immer wieder an bestehenden Ideen weiterarbeitet, zeigt auch der Blick auf frühere Produktentwicklungen. Siegenthaler nennt den „Jockey Short“ und das „Y-Front“-Design als „kategoriebestimmende Innovationen“ der Markengeschichte. Beide stehen beispielhaft dafür, wie Produktdesign die Entwicklung von Jockey mitbestimmt hat. Für die Jubiläumskollektion gilt: „Spannend ist dabei vor allem, welche Details aus dem Archiv den Sprung in die Gegenwart schaffen – und welche bewusst verändert werden“, erklärt der Sales Director. Weiter fährt er fort: „Das Ziel ist nicht, die Vergangenheit exakt nachzubilden, sondern den Charakter des Originals zu bewahren“.
Meilensteine, die geblieben sind
Auf die Frage, welches Produkt, welche Idee oder welcher Moment aus 150 Jahren Jockey die Marke besonders bestimmt hat, nennt Martin Siegenthaler nicht zuerst ein einzelnes Modell. „Ich würde das Gründungsideal selbst wählen: das menschliche Bedürfnis nach Komfort zu erfüllen“. Dieser Zweck habe Jockey durch 150 Jahre wechselnder Produkte, Technologien und Erwartungen einen beständigen Blickwinkel gegeben. „Er hat alles beeinflusst – von kategoriebestimmenden Innovationen wie dem „Jockey Short“ und dem „Y-Front“-Design bis hin zu der Art, wie wir heute Passform, Materialien und Produktentwicklung angehen“. Siegenthaler macht damit deutlich, dass sich konkrete Innovationen und die Markenidee für ihn nicht voneinander trennen lassen. „Ohne dieses Bekenntnis zum Komfort wäre Jockey eine ganz andere Marke“. Für ihn ist genau dieser Gedanke der rote Faden zwischen dem Anfang der Marke und dem, was als Nächstes kommt. So verbindet sich die Geschichte einzelner Produkte mit dem Anspruch, den Jockey bis heute weiterführt und künftig weiterentwickeln möchte. Und wer wissen möchte, was die Brand als nächstes plant sollte man besten den Instagram-Account @jockey_europe im Auge behalten.








